Aufstellungen


Wir alle sind mit unserem Individuellen Selbst in größere Systeme eingebunden. So sind wir neben der wichtigsten Person in unserem eigenen Leben zugleich ein Teil unsere Partnerschaft, unserer Familie, unseres Freundeskreises, unserer Arbeits- und Projektkollegen, unseres nationalen Kulturkreises und Glaubenssystems, usw...


All diese größeren Systeme wechselwirken mit unserem Leben, was in unseren Erfahrungen zu großer Fülle und Vielfalt – und ebenso zu vielfältigen Verstrickungen führt. Wie im großen, so im kleinen wirken Glaubenssätze und Erfahrungen der größeren Systeme in unser Leben hinein, was uns teils bewusst ist, teils nicht. Dies hat einen massiven Einfluss auf unser Leben und lässt uns oft spüren, dass wir in unseren Entscheidungen nicht so frei und flexibel sind, wie wir es gern wären, um mit den Herausforderungen des Lebens kreativ umgehen zu können.


In Aufstellungen, geht es primär darum, diese Verstrickungen jenseits der Worte direkt zu erfahren, sie bewusst zu erleben – um dann in Anerkennung dessen, was ist, versöhnliche Lösungen zu finden, welche uns Freiheit in unseren Gefühlen, Entscheidungen und Handlungen zurückgeben.


Aufstellungen sind ein Weg zu sich selbst, zur Authentizität und in die Selbstverantwortung für das eigene Leben.


Es gibt verschiedene Techniken mit speziellen Vor- und Nachteilen, wie man eine Aufstellung durchführen kann. In meiner Arbeit ist der Übergang von Familienaufstellungen (Arbeit mit Stellvertretern für reale Personen) zu Systemaufstellungen (Arbeit mit Stellvertretern für unpersönliche Entitäten) fließend. Ich bediene mich in Abhängigkeit vom konkreten Fall in der Regel einer Mischung aus beidem.


Ebenso arbeite ich teilweise mit Stellvertretern, teilweise mit Plätzen, welche der Klient selbst einnimmt, um sich besser in die Gefühle anderer Mitglieder eines Systems hineinversetzen zu können. In ihrer Wirkung sind diese Methoden alle gleich: 


Sie bringen das Ungesehene ans Licht und unterstützen dadurch den Heilungsprozess und die Entwicklung des Menschen, sobald dieser bereit ist, urteilsfrei anzuerkennen, was ist.